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Gedenktafel für Aline von Kapff

Die Freude war groß, dass anlässlich eines Familientreffens der Familie von Kapff in Bremen eine Gedenktafel für Aline von Kapff am Kippenberg-Gymnasium angebracht wurde. Hier stand das elterliche Landhaus, das sie als Tochter des Kaufmanns und Inhabers der Weinhandlung Ludwig von Kapff & Co. geerbt hatte und nach eigenen Plänen umbauen ließ, eine Stadtvilla, in der sie nicht nur eine Anzahl bedeutender Bilder geschaffen hat, sondern auch einen lebhaften „Salon“ führte mit Teenachmittagen, Lesungen, Musikabenden, Kostümbällen und Wohltätigkeitsbasaren.

Als Vertreter der weitverzweigten Familie hatte Philipp von Kapff dem Bremer Senat vorgeschlagen, seine berühmte Bremer Urahnin auf diese Weise zu würdigen. In einer kleinen Feierstunde mit Familienmitgliedern von weit her, der Ortsamtsleiterin Schwachhausen/Vahr Karin Mathes und einigen Frauen des Bremer Frauenmuseums wurde Aline von Kapffs künstlerische Tätigkeit als Malerin und Mitglied der „Goldenen Wolke“, ihr Mäzenatentum und ihr außergewöhnliches soziales Engagement hervorgehoben. Die Familie freut sich sehr über die umfangreichen Informationen über Aline von Kapff, die sie auf unserer Internetseite gefunden hat – wo der Artikel von Ute Domdey – wie auch in unserem Buch „Frauen Geschichte(n) – Biografien und FrauenOrte aus Bremen und Bremerhaven“ nachzulesen ist. Ein berühmtes Bild von Aline von Kapff „Fischverkäuferin“ war zuletzt in einer Ausstellung der Kunstschau Trupe/Lilienthal zu sehen. Es ist im Besitz der Kunsthalle Bremen und hängt z.Z. im Finanzamt.

Regina Contzen