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Neue Ausstellung

Christiane Scholz-Stenull: In all den Jahren

Malerei, Zeichnung, Collage

Eröffnung: 6.9.2017 – 18 Uhr
Dauer der Ausstellung: bis 29.11.2017

 

Der Titel der Ausstellung „In all den Jahren“ verweist auf ihre lange künstlerische Tätigkeit und auf einen Überblick über ihr Werk in der Ausstellung über einen Zeitraum von circa 12 Jahren. Es sind Arbeiten auf Leinwand und auf Papier zu sehen, die sich mit den Themen Wasserlandschaften, Garten und Stilleben beschäftigen. Eine besondere Kategorie sind die „Nähbilder“. Sie verwendet hauptsächlich Acrylfarben als Malmittel. Es wird aber auch geklebt, gezeichnet und mit Kohle gearbeitet.

In ihren „Garten“bildern arbeitet sie mit alten (kopierten) Zeichnungen von Parkanlagen, die sie collagenartig der Leinwand oder dem Papier hinzufügt, übermalt, erweitert und so zur Neugestaltung eines Flächenplans eines eigenen „Schreber“gartens macht. Diese Pläne bleiben in ihrer Darstellung abstrakt. Als Symbole werden Kreise, Linien, Kurven oder Schwünge verwendet. Die gesamte Komposition erscheint leicht und sinnlich.

Ihre „Wasserlandschaften“ gehen auf eigene Erfahrungen beim Schnorcheln unter Wasser zurück. In verschiedenen Blau-/Grüntönen sowie weiteren Farben gestaltet sie mit Acrylfarben Unterwasserwelten mit Riffs, transparenten Pflanzen- und Tierwesen. Große Flächen entstehen durch Farbschichtungen und erzeugen Dreidimensionalität. Durch eine Vielfalt von Formen wie Kreise, Ellipsen (Fische) und Linien entsteht Durchsichtigkeit, aber auch Dichte.

Die „Näh“bilder entstehen auf Leinwand, auf die collagenartig Tuch oder bemalte rechteckige Papiere aufgeklebt wird. Anschließend werden die Formen malerisch und durch Zeichen verbunden. Zusätzlich werden Flächen mit Fäden in der Leinwand befestigt oder es werden Linien genäht. Die Künstlerin löst sich damit vom Tabu, die Leinwand nicht zu zerstören bzw. nicht zu durchdringen und schafft eine neue Dimension der Arbeit an der Leinwand.

Christiane Scholz-Stenull selbst sagt über ihre Arbeit: „Der Arbeitsweg eines Kunstwerks ist somit ein stetiges Ausloten zwischen intuitivem Machen, Abstandnehmen, sich wieder einlassen und im wertfreien Schaffen zu bleiben. Für mich ist Kunst harte Arbeit, eine intensive Form der Auseinandersetzung mit sich selbst. Es ist immer wieder die Suche nach der Form, des Farbklangs, des Ausdrucks, der Sinnlichkeit und des richtigen Zeitpunkts der Beendigung des Schaffensprozesses.“

Christiane Scholz-Stenull hat nach vielen Berufsjahren als Dipl.-Sozialpädagogin an der Freien Kunststudienstätte in Ottersberg studiert. Seit 1995 arbeitet sie als Künstlerin in ihrem eigenen Atelier. Von 2000 bis 2017 zeigte sie ihre künstlerischen Arbeiten in zahlreichen Gemeinschafts- und Einzelausstellung in Bremen und Umgebung, sowie in Lettland und war bisher schon an zwei Gemeinschaftsausstellungen in der ZGF beteiligt.

Am Donnerstag 12.10.2017 – 17 Uhr, wird es in der Ausstellung  die Möglichkeit zu einem geführten Gespräch mit der Künstlerin geben. Der Eintritt ist jederzeit frei.

Knochenhauerstraße 20 – 25, Montag bis Donnerstag: 9 bis 16 Uhr, Freitag 9 bis 12.30 Uhr.