Kunst in der Knochenhauerstrasse

Ausstellungseröffnung Melissa Chelmis: Blick-Fang

Zur Eröffnung der neuen Ausstellung in der ZGF begrüßte die neue Landesbeauftragte für Frauen in Bremen, Frau Wilhelm, mit großer Freude die Künstlerin, die zahlreichen Gäste und die ausführenden Frauen vom Bremer Frauenmuseum.

Fotos: Regina Contzen

Sie erinnerte sich an ihren ersten Besuch hier mit der Überraschung und erfreuten Wahrnehmung einer Kunstausstellung in den Fluren der Gleichstellungsstelle: natürlich nicht nur einer Kunstausstellung, sondern der Präsentation von Kunst von Künstlerinnen. Immer wieder und immer noch haben sie es unerhört schwerer als ihre männlichen Kollegen, eine Würdigung ihres Werkes und die damit verbundene persönliche Wertschätzung zu erfahren.

Dabei wurden auch die unermüdlichen Aktivitäten der Frauen des Bremer Frauenmuseums erwähnt, die seit nunmehr 10 Jahren in der ZGF diese Künstlerinnen-Ausstellungen organisieren.

Anka Bolduan, Kuratorin der Ausstellung, sprach über das Werk von Melissa Chelmis und ging in Einzelbeispielen auf die unterschiedlichen Techniken und Arbeitsweisen ein.

Die Ausstellung ist noch bis zum 22.2.2018 zu sehen.
Die Bilder sind bei der Künstlerin zu erwerben.
melissa@chelmis.de – www.chelmis.de

Kunst in der Knochenhauerstrasse

Christiane Scholz-Stenull: In all den Jahren

Ausstellung vom 6.9. – 29.11.2017

Im voll besetzen Saal der ZGF (Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau) wurde diese Ausstellung mit 43 Bilder in unterschiedlichen Größen in Malerei, Zeichnung, Collage – ergänzt durch Nähte bzw. Näh-Stiche von Anka Bolduan eröffnet.

In ihrer Begrüßungsrede wies Ulrike Hauffe auf den auch für sie sinnträchtigen Titel der Ausstellung hin und erinnerte an den Beginn der Ausstellungsreihe „Kunst in der Knochenhauerstraße“ 1994. Die erste dokumentierte Ausstellung war BLAU VON ANDERSWO mit Bildern und Objekten von Barbara Baum (15.3. – 17.5.1995).  Bis heute konnten jährlich 4 Kunst- oder Themenausstellungen präsentiert und damit zahlreiche Künstlerinnen gewürdigt werden. Damit gelingt es uns, ein Ziel des Bremer Frauenmuseums zu verwirklichen: nämlich Frauen – hier sind es die Künstlerinnen – zu beachten, zu würdigen und vor dem Vergessen zu bewahren. Denn durch die Ausstellungen in diesem langen Zeitraum konnten zahlreiche Künstlerinnen – ob in Einzel- oder in Gemeinschaftsausstellungen – bekannter gemacht und gefördert werden, etliche Bilder fanden ein neues Zuhause – und auch die ZGF wurde so vielen weiteren Menschen bekannt.

Regina Contzen würdigte Frau Hauffes Engagement: „Kunst in der Knochenhauerstraße: Diese originelle Idee ist von dir kreiert und in ihrer Umsetzung stets unterstützt worden. Leider ist dies nun heute deine letzte Ausstellungseröffnung in deiner Funktion – wir hoffen aber, dass dieses Format erhalten bleibt und wir dich weiterhin oft bei Ausstellungseröffnungen begrüßen können! Wir danken dir heute – auch im Namen der Künstlerinnen – ganz herzlich! Die Zusammenarbeit mit dir war immer sehr bereichernd und sie hat uns viel Spaß gemacht.“

Im Anschluss führte Anka Bolduan  in die Ausstellung ein und dankte der Künstlerin.

Zur Ausstellung:

Der Titel der Ausstellung „In all den Jahren“ verweist auf die lange künstlerische Tätigkeit der Künstlerin und auf einen Überblick über ihr Werk in einem Zeitraum von circa 12 Jahren. Es sind Arbeiten auf Leinwand und auf Papier zu sehen, die sich mit den Themen Wasserlandschaften, Garten und Stillleben beschäftigen. Eine besondere Kategorie sind dabei die „Nähbilder“. Sie verwendet hauptsächlich Acrylfarben als Malmittel. Es wird aber auch geklebt, gezeichnet, mit Kohle gearbeitet – und genäht.

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Kunst in der Knochenhauerstrasse

Svenja Wetzenstein – lichter Augenblick

10.Mai. – 30.August 2017

Svenja Wetzenstein malt auf unbehandeltem Holzgrund. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind häufig Fotos, die eigene Erinnerungen oder auch Situationen aus dem Leben Anderer widerspiegeln. Die in wasserlöslichen Ölfarben in feinen Farbflecken aufgetragenen Personen, Tiere, Pflanzen sind scharf abgetrennt von ihrer Umgebung, der teilweise unbearbeiteten Holzfläche, und lassen Raum für Gedanken und innere Bilder des Betrachters.

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Kunst in der Knochenhauerstrasse

Leben 4.0 – Der Blick nach vorne – Positionen Bremer Künstlerinnen

1. März – 4. Mai 2017

Ausstellungseröffnung: Mi 1. März 18:00 – 19:30 Uhr
Begrüßung: Ulrike Hauffe, Landesbeauftragte für Frauen
Zur Ausstellung: Regina Contzen, Bremer Frauenmuseum

Auch in diesem Jahr hat das Bremer Frauenmuseum das Motto zum diesjährigen Internationalen Frauentag Leben 4.0 aufgegriffen. Allerdings – während hier das Motto um die Begriffe schneller, höher, weiter – mit einem Fragezeichen versehen – ergänzt wurde, schien uns das im Hinblick auf die Kunst unpassend, denn hier geht es nicht darum, sondern um gestaltete Aussagen, die sich mit einem Blick nach vorne zeigen.

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Artikel

Bremer Frauen an der „Heimatfront“

Die Ausstellung dokumentiert die Auswirkung des Krieges auf die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in Bremen. Desweiteren werden die Aktivitäten der wichtigsten Bremer Frauenverbände in den verschiedenen Feldern der sozialen Arbeit sowie wichtige politische Aktionen dargestellt. Die Ausstellung kann ausgeliehen […]