Kunst in der Knochenhauerstrasse

She’s gone – Sabine Wewer

26. August – 29. Oktober 2015

Die Bilder der Bremer Künstlerin Sabine Wewer erzählen von Reisen und Entdeckungen. Sie fangen Momente einer Zwischenwelt in der Schwebe von Wach- und Schlafzustand ein, in denen Erlebtes schärfere Bedeutung erhält. Rätselhaft geheimnisvoll verharren Wewers Geschichten in einer festgefrorenen Bewegung, sich auflösend im Echo von Doppelungen, in dem Malerei als Filmsequenz erscheint.

www.sabine-wewer.de

Kunst in der Knochenhauerstrasse

Menschen Bilder – Barbara Schneider

3. Juni – 20. August 2015

„In meiner Malerei geht es mir um eine Verbindung mit dem Erlebten und deshalb um Auswahl, Akzentsetzung, Umgestaltung. Und bei der Gestaltung fängt die Bildsprache an, ihr eigenes Leben zu führen“, sagt Barbara Schneider über ihre Arbeit. Seit 2007 setzt sie sich nun mit der Thematik „Menschenbilder“ auseinander. Auf ihren Reisen sind Fotos, Reiseskizzen, Zeichnungen und Bilder zum Thema entstanden.

Barbara Schneider hat Kunst studiert und war von 1969 bis 2005 Kunsterzieherin an verschiedenen Bremer Gymnasien. Sie ist viel gereist, u.a. nach Island, Asien, Kuba, in die Mongolei und in den Iran, zuletzt nach Indien und nach Myanmar. Die Eindrücke fanden in Fotos, Reiseskizzen, Zeichnungen und Bildern ihren Niederschlag. Sie hat unter anderem 1995/96 zusammen mit Thomas Schneider Fotos, Aquarelle und Pastelle in der Landesbildstelle Bremen zum Thema Reisebilder – Island ausgestellt. Später widmete sie sich dem Thema Autobahn mit den Ausstellungen „Nichts als Autobahn“ (2006) in der Stiftung Overbeck/Kito Vegesack und „Unterwegs“ (2008) u.a. im Lichthof der kassenärztlichen Vereinigung (2010). Ein weiteres Projekt waren zuletzt Collagen zu Gedichten von Jens-Ulrich Davids, die 2014 zusammen mit Gedichten und anderen Bildern in der Galerie Dorfbuchhandlung Fischerhude ausgestellt wurden und in einem illustrierten Buch mündeten.

Kunst in der Knochenhauerstrasse

Facetten – Monika Schlerkmann

19. November 2014 – 26. Februar 2015

Die Bildinhalte der überwiegend kleinformatigen Bilder bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, wobei den Betrachtern die Möglichkeit gegeben wird, sich ein „eigenes Bild“ zu erdenken – wie die Künstlerin selber sagt. Während die Hintergründe auf vielfältige Art in unterschiedlichen Techniken und Verfahren erarbeitet sind, wirken die gezeichneten oder fein gemalten Figuren eher skizzenhaft, reduziert zum Zeichen. Dabei erscheinen sie ein wenig rätselhaft, lösen Assoziationen aus und wirken als archetypische Bilder. Die Techniken sind Collagen und Mischtechniken (Wachs, Öl- und Acrylfarben, Kreiden Buntstifte…) So wird eine Oberfläche geschaffen, die zum Fühlen und Berühren einlädt.

Monika Schlerkmann ist eine Bremer Künstlerin. Sie wurde 1957 in Gelsenkirchen geboren, ihr Abitur machte sie 1977 in Bochum, daran schloss sich das Studium Kunst und Germanistik an der Uni Bremen an. Seit 1987 ist sie freischaffend in Bremen tätig und hat seitdem (seit 1989) zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, sowie Kunstankäufe in Bremen und anderswo vorzuweisen. Sie ist Mitglied in der Künstlerinnen Vereinigung GEDOK in Bremen.

www.monika-schlerkmann.de
Eröffnungsrede PDF

Kunst in der Knochenhauerstrasse

Nichts Neues – Regina Hennen

4. Juni – 25. September 2014
Malerei, Zeichnung, Siebdruck 1987 – 2010

Regina Hennen hat im Verlauf ihrer künstlerischen Arbeit vielfältige Ausdrucksformen gefunden: In ihren früheren Arbeiten verwendete sie starke Farben und Konturen, in den jüngsten Bildern beschäftigt sie sich vor allem mit der Acrylmalerei. Im Laufe ihrer künstlerischen Entwicklung hat sie sich jedoch mit verschiedenen künstlerischen Techniken auseinander gesetzt. Im Pictor-Verlag gestaltete sie 2006 ein Heft im Handsiebdruckverfahren gemeinsam mit Norbert Schwontkowski mit dem Titel „The inner Garden“. In ihrer letzten Ausstellung „Sudelbilder“ zeigte sie mit Kohlestift gezeichnete Bilder.
In der Ausstellung zeigt die Künstlerin Bilder aus ihren verschiedenen Schaffensperioden und unterschiedlichen Techniken wie Malerei, Siebdruck und Zeichnungen.

Kunst in der Knochenhauerstrasse

Lebensentwürfe – Gemeinschaftsausstellung

5. März – 22. Mai 2014

Entsprechend dem Motto des diesjährigen des Internationalen Frauentages zeigen wir in einer Ausstellung 16 Bremer Künstlerinnen, die sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt haben und ihre sehr individuellen Arbeiten zeigen. Gezeigt werden Bilder von Ute Breitenberger, Christiane Doeker, Katina Georgulas, Regina Hennen, Renate Hoffmann, Andrea Imwiehe, Cordula Kagemann, Monika Mohrmann-Wulf, Stefanie Rocke, Manuela Rose, Maria-Grazia Schinocca, Barbara Schneider, Getrud Schleising, Christiane Scholz-Stenull, Ulrike Strauch-Göbel, Leena Tuominen-Müller.

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Kunst in der Knochenhauerstrasse

Das rote Kleid – Ulrike Strauch-Göbel

17. Oktober 2013 – 27. Februar 2014

In dieser Ausstellung werden nicht nur Bildvariationen zum Thema der Ausstellung präsentiert. Darüber hinaus sind auch Werke aus anderen Arbeitsserien zu sehen: Figuren, Blumenbilder, Abstraktionen. Die Themen ergeben sich aus Aufgabenstellungen, wie z.B. ein ungewöhnliches Bildformat, die Farbgestaltung, die Reduktion des Motivs oder den konkrete Auftrag für Portrait-Darstellungen.

Die Motive erscheinen angeschnitten oder als klare Komposition, in der Malweise wechseln harmonische Farbnuancierungen, starke Kontraste, mit gestischem oder ruhigem Ausdruck. Die figürlichen Arbeiten zeigen teilweise extreme Körperdrehungen, Positionen und Haltungen, die durch zusätzliche Reduktion Irritationen hervorrufen. Häufig bearbeitet die Künstlerin ihr jeweiliges Motiv in vielen Wiederholungen malerisch ganz unterschiedlich und interpretiert es in serieller Abarbeitung immer wieder neu und anders.

Info zur Ausstellung

www.strauch-goebel.de