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Buchprojekt

Was ist eigentlich aus den Emanzen geworden? Aus den ‚Innen‘? Sie haben etwas erreicht. Immerhin gibt es jetzt Ärztinnen, Lehrerinnen, Architektinnen – und nicht genug Krippenplätze für ihre Kinder. Hausmänner gibt es inzwischen auch. Selbstverständlich schieben Väter heute den Kinderwagen […]

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AKTUELL

Aktuelles Programm für das 2.Halbjahr 2020:

BFM Flyer 2020-2

Alle Veranstaltungen können nur mit Anmeldung besucht werden:
info(at)bremer-frauenmuseum.de


Ehrung für Gisela Bentz

Einweihung einer Gedenktafel an der Spielwiese im Bürgerpark

Mit Beteiligung von Tim Großmann, Parkdirektor; Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport; Helke Behrendt, Landessportbund Bremen e.V. und Martina Krause, Spieltreffleiterin. 

Gisela Bentz (17.7.1920 – 2.11.2011) war seit ihrer Kindheit aktive Sportlerin, dann Sportlehrerin und als Hochschullehrerin in der Ausbildung von Sportpädagogen aktiv. Sie engagierte sich im Schul- und Breitensport auch für die Frauen- und Mädchenbelange. Mit dem Motto „Spiel mit – da spielt sich was ab!“ gründete sie 1980 den ständigen Spieltreff im Bürgerpark und setzte damit neue Akzente für Spielfeste als Großveranstaltungen.

Ausführliche Informationen über sie in: Bremer Frauenmuseum (Hrsg.): Frauen Geschichte(n). Biografien und FrauenOrte aus Bremen und Bremerhaven, Bremen 2016.

Mehr unter: Nachrichten (demnächst)


Ausstellung Heide Marie Voigt:

Stadt – Fluss – Land

Aquarelle und Zeichnungen

Heide Marie Voigt: Provence

ZGF, Knochenhauerstraße 20, 2. Etage, 28195 Bremen

Besuch der Ausstellung am Do 24.9.2020 – 17:00 Uhr in der ZGF: nur mit Anmeldung: bolduan(at)bremer-frauenmuseum.de
Dauer der Ausstellung bis 19.11.2020

Die vielseitige Bremer Künstlerin und Buchautorin präsentiert Zeichnungen, Aquarelle und Collagen, die auf ihren Streifzügen in Bremen, Wanderungen bis in die Provence und einer China-Reise entstanden sind.

Ausstellung Heide Marie Voigt


Neuerscheinung

Mit den Stimmen der Frauen.
100 Jahre Frauenwahlrecht und Engagement für Gleichberechtigung in Bremen

176 Seiten, zahlreiche Abbildungen. 18,90 Euro
erhältlich im Shop des Weser-Kurier und im Buchhandel

Das Buch stellt den Kampf der Frauen für ihr Wahlrecht bis hin zur Forderung nach politischer Partizipation in Bremen dar und spannt damit einen Bogen von den Kämpfen vor 100 Jahren bis heute. Neben Texten enthält es ausgewählte Dokumente und zahlreiche Abbildungen, Fotos, Illustrationen und Plakate. Es ist ein Beitrag zur Geschichte Bremer Frauen, der ihr Engagement und ihre Leistungen in ihrem gesellschaftlichen Umfeld und im historischen Kontext darstellt. Zum vorliegenden Buch haben zehn Autorinnen aus Bremen mit mehreren Texten beigetragen.

Die Herausgeberinnen bilden den Vorstand des Bremer Frauenmuseums e.V.
Anka Bolduan ist freiberufliche Museumsberaterin und war langjährige Projektleiterin für Bildung und Vermittlung am Übersee-Museum Bremen. Es gibt zahlreiche Veröffentlichungen.
Regina Contzen war Kunstpädagogin im Bremer Schuldienst und ist Mitherausgeberin des Bremer Frauenlexikons Frauen Geschichte(n). Biografien und FrauenOrte aus Bremen und Bremerhaven (Bremen 2016) – ausgezeichnet mit dem Bremer Preis für Heimatforschung der Wittheit zu Bremen.
Marion Reich arbeitete als Diplom-Übersetzerin und ist Autorin von Elisabeth Forck. „Ich tat nur meine Christenpflicht.“ Aus dem Leben der Bremer Pädagogin (Bremen 2015) – ausgezeichnet mit dem Bremer Preis für Heimatforschung der Wittheit zu Bremen.

Flyer Buch Frauenwahlrecht


Paritätsgesetz: Leserbrief

s. unter Nachrichten


Bilderstrecke:

Paula in Zeiten von Corona

von Christine Holzner-Rabe: Paula Modersohn in Corona-Zeit


„Bücher sind Lebensmittel!“

wusste auch Thea Mügge (1896 – 1981).

mehr in: Frauenporträts


Das Bremer Frauenmuseum nimmt Abschied von Heidi Caßens

Heidi Caßens (1941 – 2020)

Heidi Caßens ist gestorben. In ihrer stillen, zurückgenommen Art hat sie seit fast 30 Jahren unsere Arbeit im Bremer Frauenmuseum aktiv unterstützt, bei allen unseren Veranstaltungen und Aktionen war sie immer mit dabei.

So hat sie viele Jahre die Arbeit des Vorstands mitgestaltet, sich mit Vorträgen für die Straßenbenennung nach bedeutenden Frauen eingesetzt, bei der Durchführung der Kunstausstellungen mitgearbeitet, bei der Auswahl der Künstlerinnen ebenso geholfen wie bei der Hängung der Bilder bis hin zum Sektausschank bei den Vernissagen. In ihrer ruhigen, sachlichen Art vertrat sie klare feministische Positionen, ihre Beiträge waren stets konstruktiv und hilfreich.

Wir haben sie sehr geschätzt, wir vermissen sie.


Zum Tod von Hannelore Cyrus

Das Bremer Frauenmuseum nimmt Abschied von Hannelore Cyrus.

1990 gründete und leitete Hannelore Cyrus die Feministische Geschichtswerkstatt von belladonna. Mit der Herausgabe des ersten Bremer Frauenlexikons „Bremer Frauen von A bis Z“ 1991 mit über 200 Frauenbiografien, ehrenamtlich erarbeitet von acht Autorinnen, setzte sie einen Meilenstein in der Bremer Frauen-Geschichtsforschung. Hannelore Cyrus verfasste viele Artikel und das Vorwort. Darüber hinaus übernahm sie zielstrebig die gesamte Organisation der Drucklegung und konnte auch eine finanzielle Unterstützung des Projekts beim Bremer Senat einwerben. Auf der Grundlage dieses Buches, das auf einer Initiative von Elisabeth Hannover-Drück beruht, die später mit einigen Frauen der Geschichtswerkstatt das Bremer Frauenmuseum e.V. gegründet hat, erschien 2016 als erweiterte Neuauflage „Frauen Geschichte(n). Biografien und FrauenOrte aus Bremen und Bremerhaven“ mit über 300 Biografien, davon sind 11 Artikel von Hannelore Cyrus.

Wir haben ihr viel zu verdanken.


Das Bremer Frauenmuseum zu Gast bei Elke Büdenbender im Bundespräsidentenpalais

Matinee für Louise Ebert

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