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Das Bremer Frauenmuseum e.V.

Das Bremer Frauenmuseum e.V. – bfm – wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, Lebens- und Arbeitszusammenhänge von Frauen und ihre Leistungen in Kunst, Geschichte und Gesellschaft zu dokumentieren und in der Öffentlichkeit vorzustellen. Seither sind wir als virtuelles und mobiles Museum aktiv auf der Suche nach Spuren von Frauenleben in Bremen, um diese zu dokumentieren, auszustellen und auf unserer Homepage sichtbar zu machen.
Eine unserer Hauptaufgaben sehen wir zurzeit in der Gründung eines Ortes, wo frauenpolitische Themen und Diskurse angeboten werden sollen. Dieser Raum soll ein Forum für Feminismus, Diversität und Kultur sein.
Wichtiger Teil unserer Arbeit bleibt nach wie vor die historische Frauenforschung, um Frauen und ihre Leistungen in Form von Vorträgen, Publikationen und Stadtrundgängen öffentlich sichtbar zu machen. Unser besonderes Augenmerk liegt momentan auf der Erweiterung unseres digitalen Stadtplans auf neue Stadtteile.
Ein wichtige Rolle spielt auch unser Einsatz für die Benennung von Bremer Straßen nach bedeutenden Bremerinnen.

 

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Aktuelle Termine

Demnächst finden Sie hier einen Link  zur Filmaufnahme der Veranstaltung vom  20. November 2025
LONG-COVID BEI FRAUEN – EINE NEUAUFLAGE DER HYSTERIE?
Vortrag Priv. Doz. Dr. Christine Blome, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Dienstag, 20. Januar 2026 – 19 Uhr
BREMER JURISTINNEN UNTER DER NS-JUSTIZ
Vortrag von Jutta Heinemann, Historikerin (djb) Erste Juristinnen haben sich ihr Jurastudium, den Abschluss mit dem Zweiten Staatsexamen und ihre juristische Berufstätigkeit in Deutschland oft erkämpft und ein paar Jahre später im NS-Staat wieder verloren: Berufsverbote, Vertreibung, Deportation, Ermordung, Exil, Remigration und Restitution. Es waren Juristinnen jüdischer Herkunft und jüdischen Glaubens, Margarete Mühsam und Dr. Margarete Berent, die 1914  gemeinsam mit Dr. Marie Raschke den Deutschen Juristinnen-Verein e.V. (DJV), gründeten, als dessen Nachfolgeorganisation sich der Deutsche Juristinnenbund (djB) versteht. Doch erst das „Gesetz über die Zulassung der Frauen zu den Ämtern und Berufen in der Rechtspflege“ vom 11. Juli 1922 beseitigte endlich alle formalen Hindernisse, und Frauen wurde der Zugang zum Staatsexamen und schließlich zu den juristischen Berufen gewährt.
Der Vortrag folgt dem Leben von ersten Bremer Juristinnen im Kontext der jüdischen und deutschen Frauenbewegung.
Veranstaltung im Rahmen des Programms zum Gedenken an die Opfer  des Nationalsozialismus 2026, in Kooperation mit dem Deutschern Juristinnenbund (djb)
Veranstaltungsort: Landeszentrale für politische Bildung, Birkenstr. 20-21
Info: reich@bremer-frauenmuseum.de

Dienstag, 17. Februar 2026 – 16.30 Uhr
JOURFIX – OFFENES TREFFEN
Hier können sich Mitglieder, Freund:innen des Museums und Interessierte austauschen und Neues aus dem Verein erfahren.
Restaurant/Café Novazena am Südbad, Neustadtswall 81
Ohne Anmeldung
Info: brunssen@bremer-frauenmuseum.de

Sonntag, 22. Februar 2026 – 15 Uhr
ZEITGENÖSSISCHE KUNST VON FRAUEN IN DER WESERBURG
In der Weserburg werden seit Jahren gezielt Einzelausstellungen von Künstlerinnen , um ihre Sichtbarkeit in der männlich dominierten Kunstwelt zu stärken. Seit Kurzem spiegelt sich dieses Anliegen auch in der Dauerausstellung wider: 50 Prozent der gezeigten Werke stammen von Künstlerinnen. Die Führung stellt Künstlerinnen vor die sich sowohl mt ihrer eigenen Rolle und Situation im Kunstbetrieb als aich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen aueinandersetzen. Der Schwerpunkt liegt auf der Ausstellng „Cold as Ice“, die u.a. Arbeiten von Hanna Wolf (Bremen), Nezaket Ekici (Berlin) und Bunny Rogers (New York) vereint.
Führung mit Karin Puck.
Treffpunkt: Kassenbereich des Museums Weserburg, Teerhof 20, 28199 Bremen
Teilnahmegebühr: 16 €, erm. 14 €Anmeldung und Info: bolduan@bremer-frauenmuseum.de

Freitag, 6. März 2026 – 19 Uhr
ELFRIEDE BRÜNING – LEBEN UND WIRKEN EINER UNABHÄNGIGEN FRAU IN DER DDR
Vortrag im Rahmen des Weltfrauentags mit Dr. Sabine Kebir, Berlin – Autorin und Publizistin.
Elfriede Brüning (1910-2004) setzte sich in  ihren Feuilletons, Reportagen und Romanen vor allem für die Rechte arbeitender Frauen und ihrer Kinder ein. Nach dem zweiten Weltkrieg übersiedelte sie in die DDR, wo sie trotz des großen Zuspruchs von über anderthalb Millionen Leser:innen lange auf literarische Preise warten und sich vielen kulturpolitischen Auseinandersetzungen stellen musste.
Die Veranstaltung geschieht in Kooperation mit der Marxistischen Abendschule Bremen, Forum für Politik und Kultur e.V.
kontakt@masch-bremen.de
Eintritt frei
Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen

Mittwoch 11. März 2026 –  19 Uhr
VERANSTALTUNG ZU HENNY BRUNKEN
in Kooperation mit dem Bremer Schulmuseum
Details folgen in Kürze!

Sonntag 12. April 2026 – 11 Uhr
BEWUNDERSWERT, PATENT UND ZÄH
STADTRUNDGANG DURCH DIE NEUSTADT
Die Bremer Neustadt besticht durch ihre Vielfält  an Plätzen, Gebäuden und Biografien. Eine ehemalige Gaststätte Ecke Brautstraße erinnert an „Frau Reichspräsident“ Louise Ebert. Ein großer Platz ist nach Lucie Flechtmann benannt, vielen bekannt als „Fisch-Lucie“. Sie steht für Frauen, die im letzten Jahrhundert um Selbständigkeit und ökonomische Absicherung kämpften. Eine Schule trägt den Namen von Inge Katz; sie war KZ-Überlebende. Auch mit Schöpferinnen öffentlicher Skulpturen und bemerkenswerten, einst und aktuell von Frauen geleiteten Einrichtungen macht der Rundgang vertraut.
Treffpunkt: Am Neuen Markt beim Kleinen roland, 28199 Bremen
Kosten 15 € / 12 €
Anmeldung und Info: office@bremer-frauenmuseum.de

Sonntag 26. April 2026 – 11 Uhr
WELTOFFEN, KONSEQUENT UND KLUG
STADTRUNDGANG DURCH DIE ALTSTADT
Der Rundgang durch die Altstadt führt an die historischen Schauplätze des Wirkens und Lebens bedeutender Bremerinnen. Frauen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Epochen werden vorgestellt. Zum Beispiel die erste Frauenbeauftragte Bremens Ursel Kerstein und die Witwe Metta Cordes, die sich aus Not als Gemüsehänderlin selbständig machte sowie Frauen, die sich allein oder im Verein für Frauenrechte, Bildung, aber auch für ihre Kunst einsetzten.
Treffpunkt vor dem Haus der Bürgerschaft, Am Markt 20, 28195 Bremen.
Kosten 15 € / 12 €
Anmeldung und Info: office@bremer-frauenmuseum.de

Mittwoch, 6. Mai 2026 – 16.30 Uhr
JOURFIX – OFFENES TREFFEN
Hier können sich Mitglieder, Freund:innen des Museums und Interessierte austauschen und Neues aus dem Verein erfahren.
Restaurant/Café Novazena am Südbad, Neustadtswall 81
Ohne Anmeldung
Info: brunssen@bremer-frauenmuseum.de

Sonntag, 31. Mai 2026 – 11 Uhr
SELBSTBESTIMMT, SOZIAL UND STOLZ
STADTRUNDGANG DURCH DAS STEINTOR
Stadtgeschichte aus weiblicher sicht mit überraschenden Geschichten von bekannten und unbekannten Bremerinnen bietet diesr Rundgang durch das vordere Steintor. Hier lebten die Sozialpolitikerin Meta Sattler, de Demokratin Marie Rogge, die Malerin Elisabeth Hausmann und andere beteutende Frauen der Frauenbewegung. Abschließend erfahren wir etwas über die Gründungszeit der Helenenstraße und ihre Bewohnerinnen.
Treffpunkt: Am Dobben 91, Ortsamt, 28203 Bremen
Kosten 15 € / 12 €
Anmeldung und Info: office@bremer-frauenmuseum.de

 

 

 

 

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Veranstaltungen Dritter

NEUE TERMINE

Sonnabend, 10. Januar 2026, 15 bis 16 Uhr
VON MALWEIBERN UND DAMENAKADEMIEN
Vortrag Katja Pourshirazi, Leitern des Overbeck-Museums, mit anschließender Diskusiion. Aus der Reihe „Denken im Museum“
Alte Hafenstraße 30, Eintritt 10 €, erm. 8 €

Mittwoch, 14. Januar 2026 – 14 bis 15.30
FEMALE FOOTPRINTS
Zwischen Emanzipation, Empowerment und Equality
Von Studierenden der Hochschule Bremen organisierter Rundgang. Die Tour richtet sich an interessierte Frauen und Flinta ab 16 Jahren.
Treffpunkt: HSB, Dechanatstr. 13-15
Kosten: 6 €
Anmeldung bis 5. Januar per Mail an female.footprints.bremen€gmail.com.
Info zum Rundgangprogramm der HSB unter www.hs-bremen.de

ab 7. Februar 2026
JUBILÄUMSJAHR PAULA MODERSOHN-BECKER
Am 8. Februar 2026 hätte Paula ihren 150. Geburtstag gefeiert. Informationen zum ausführlichen Programm des Worpsweder Museumsverbunds aus diesem Anlass unter www.worpswede-museen.de

LAUFENDE AUSSTELLUNGEN

verlängert bis 25.Januar 2026
SIBYLLE SPRINGER – FERNE SPIEGEL
Die Malerei von Sibylle Springer fordert zum genauen Sehen auf. Sie weckt Neugier und verunsichert zugleich. Ein zentrales Thema ihrer Kunst ist die Rolle der Frau und ihre Wahrnehmung in unserer Gesellschaft.
Weitere Auskünfte, auch zum Begleitprogramm, findet man auf der Website www.bremer-kunsthalle.de unter Veranstaltungen.

bis 28. Januar 2026
DER UNTEILBARE HIMMEL
Paula Modersohn-Becker und ihre Weggefährtinnen
Ausstellungen zum 150. Geburtstag der Künstlerin am 8. Juni 2026.
An dem Programm beteiligen sich alle vier Worpsweder Museen:
Große Kunstschau Worpswede, Lindenallee 5, Worpsweder Kunsthalle, Bergstr. 17
Haus im Schluh, Im Schluh 35-37
Barkenhoff, Ostendorfer Str. 10
Details unter worpswede-touristik.de

bis 8. März 2026
HERMINE OVERBECK-ROHTE
„Du traust mir nicht genug Talent zu!“ – Hermine Overbeck-Rohte in ihrer Zeit.
Die Ausstellung geht bis zum 8. März 2026
Overbeck-Museum, Alte Hafen Str. 30, Bremen-Vegesack

bis 8. März 2026
VERGESSENE BILDHAUERINNEN
Gerhard-Marcks-Haus, Am Wall 208

bis 6. April 2026
MARIECHEN FRANZ UND DIE NS-ZEIT
Verfolgung, Verrat  und Vernichtung einer Jugendlichen.
Kreismuseum Syke, Herrlichkeit 65, 28857 Syke
Mehrere Führungen werden angeboten. Näheres und Anmeldung unter www.kreismuseum-syke.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bis 6. April 2026
MARIECHEN FRANZ UND DIE NS-ZEIT
Mariechen Franz (1927-1944) war  Opfer der NS-Behörden. Ihr Leidensweg war gekennzeichnet durch  zwangsweise Heimunterbringung, Zwangssterilisation und schließlich Deportation nach Auschwitz und Ravensbrück, wo sie ermordet wurde.
Es gibt mehrere Führunggstermine, Näheres unter unter www.kreismuseum-syke.de.
Kreismuseum Syke, Herrlichkeit 65, 28857 Syke.

NEUE BÜCHER
Anlässlich der Geburtstagsfeiern sind zwei neue Bücher zu Paula Modersohn-Becker erschienen:
AUF PAULAS SPUREN (Neuauflage)
Jürgen Teumer zeichnet Paulas Lebensweg nach.
PAULA UND MAGDA
Renate Hanekamp verwebt die Erfahrungen der Zeitgenossinnen Paula Modersohn-Becker und Magdalene Pauli.

„DER NÄCHSTE REDNER IST EINE DAME“
Die Frauen im ersten deutschen Bundestag
hg. vom Deutschen Bundestag
von Helene Bukowski, Julia Franck, Shelly Kupferberg, Terézia Mora und Juli Zeh. Ch. Links Verlag, 25 €

Ursula Bernhold (Hrsg.)
FRAUENLEXIKON WESERMARSCH
39,00 €

Gertrud Haake:
WIDERBORSTIG LIEB
Biographie Erika Opelt-Stoevesandt
Die Bremer Pädagogin (1919-2013) leitete von 1964 bis 1981 das Gynmnasium an der Kleinen Helle und gründete anschließend das Ökumenische Gymnasium.
Mehr unter www.zidis-verlag.de und www.widerborstiglieb.de
Der Beirat Oberneuland hat beschlossen, im Neubaugebiet Mühlenviertel eine Straße nach ihr zu benennen.

Christine Holzer-Rabe:
BREMER FRAUEN – EINE SPURENSUCHE AUF DEM RIENSBERGER FRIEDHOF
mit Fotografien von unserem Mitglied Regina Contzen. Anhand von zwei Rundgängen werden 34 Frauenbiografien vorgestellt.
Christine Holzner-Rabe veranstaltet regelmäßig Rundgänge zum Thema.
Schünemann-Verlag 14,80€

Gudrun Scabell:
MARTHA VOGELER: DAS HAUS IM SCHLUH – EIN LEBENSWERK
3. und letzter Band der Biografie
Kellner-Verlag 25,00 €